Wirtschaftsreise in die Russische Föderation

03. bis 06. Juni 2018
Jekaterinburg | Tscheljabinsk

Der Erfolg der rheinland-pfälzischen Wirtschaft beruht auch auf der überdurchschnittlichen Exportquote von rund 54 %, die nicht zuletzt auf die Zuverlässigkeit und Innovationskraft der Unternehmen zurückzuführen ist.

Die gemeinsamen Anstrengungen der Unternehmen in Netzwerken und Cluster zusammen zu arbeiten, haben sich in der Vergangenheit bewährt und sich als äußerst nützlich und effizient erwiesen.

Diese Zusammenarbeit sollten wir auch in der Außenwirtschaftsförderung des Landes Rheinland-Pfalz nutzen, um das technische Know-how der Unternehmen in anderen Ländern zu präsentieren und somit neue Märkte zu erschließen. Dies ist ein guter Weg, den Export für die rheinland-pfälzischen Produkte und Dienstleistungen weiter auszubauen.

Die Russische Föderation hat in allen volkswirtschaftlichen Bereichen erheblichen Modernisierungsbedarf. In der Vergangenheit konnten wir bei unseren Außenwirtschaftsmaßnahmen in Russland ein großes Interesse an technologisch hochwertigen Produkten aus Deutschland feststellen.

Obwohl der Handel und die Dienstleistungen rund 63 % zum BIP in Russland beitragen, ist die russische Föderation bestrebt, auch auf anderen Feldern der Wirtschaft den Anschluss an die Weltwirtschaft zu erlangen. Dies kann nur durch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen gelingen.

Bei der geplanten Wirtschaftsreise sollen u.a. die technologischen Möglichkeiten von wichtigen Branchen aus Rheinland-Pfalz vorgestellt und in den anschließenden direkten Gesprächen zwischen den russischen und rheinland-pfälzischen Unternehmen neue Geschäfte generiert werden.

Es werden individuelle Gesprächstermine vermittelt, so dass Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen an der Veranstaltung teilnehmen können. Bei den offiziellen Terminen unterstützen wir gerne Ihre Anliegen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

“Russland ein entwickeltes Industrie- und Agrarland. Die führenden Industriebranchen sind Maschinenbau sowie die Eisen- und Nichteisenmetallverarbeitung.”

Der Markt

Russland ist ein föderativer Staat mit rund 144 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 17 Millionen Quadratkilometern. Somit ist Russland ein sehr dünn besiedelter Flächenstaat.

Bezüglich der Wirtschaft ist Russland ein entwickeltes Industrie- und Agrarland. Die führenden Industriebranchen sind Maschinenbau sowie die Eisen- und Nichteisenmetallverarbeitung. Gut entwickelt sind auch die chemische und petrochemische Industrie sowie die Holz-, Leicht- und Nahrungsmittelindustrie.

Seit 2013 und verstärkt durch die Ukraine-Krise ist in Russland eine Wirtschaftskrise entstanden. Sanktionen und Gegensanktionen haben sich zu einem Stresstest für die russische Wirtschaft entwickelt.

Es zeigen sich Tendenzen, dass sich in Russland immer intensiver um Geschäfts- und Finanzierungsmöglichkeiten aus dem asiatischen Raum bemüht wird, insbesondere aus der VR China. Es gilt daher, das Vertrauen bestehender Geschäftsbeziehungen mit Deutschland zu erhalten. Nach wie vor ist die russische Wirtschaft sehr an Kontakten zu Deutschland und Europa interessiert.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Russland neben seinen Währungsreserven nur geringe Auslandsschulden hat.

Schwerpunktbranchen in den Wirtschaftsbeziehungen mit Russland waren in der Vergangenheit für Rheinland-Pfalz der Maschinenbau, die PKW- und LKW-Branche, Hersteller von Lacken und Farben sowie Pumpen und Kompressoren aber auch Fleischwaren. Durch Gegensanktionen von Russland ist die Einfuhr von Ernährungsgütern weitestgehend nicht möglich.

Jekaterinburg - wichtigste Industriemetropole des Urals

Die Stadt Jekaterinburg mit rund 1,4 Mio. Einwohnern ist die wichtigste Industriemetropole des Urals. Die Industrialisierung wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts intensiviert.

Neben dem Maschinenbau sind Metallverarbeitung und –verhüttung, Lebensmittelproduktion, Holzverarbeitung und chemische Industrie vertreten.

Doch nicht nur Industrieansiedlungen gibt es in der Stadt, Jekaterinburg ist auch ein Zentrum des russischen Banken- und Finanzwesens.

Im mittleren Ural ist Jekaterinburg daneben einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte. Es existiert ein internationaler Flughafen (Kolzowo) und eine Anbindung an die Transsibirische Eisenbahn, die sich hier mit einer weiteren Eisenbahnhauptstrecke vom nördlichen Ural hinunter nach Tscheljabinsk und Orsk kreuzt. Wichtige Autobahnen führen in die benachbarten russischen Metropolen Tjumen, Omsk und Tscheljabinsk.

Bildquelle: Wikipedia, GNU Free Documentation License

Tscheljabinsk - Industrie-, Verkehrs- und Kulturzentrum von landesweiter Bedeutung

Die metallurgischen Kombinate gehören zu den größten Russlands und Europas in der Herstellung von Eisenlegierungen, Schleifmitteln, Elektroden, Edelstählen, Draht, Großrohre (bis 1220 mm Durchmesser), Schwermaschinen- und Gerätebau, Kettentraktoren und Baumaschinen sowie Gütern der chemischen und Leicht- und Nahrungsmittelindustrie.

Außerdem gibt es weißen Marmor bei Balandino und Kojelga sowie mit „Mochalin Log“ eine Lagerstätte für Mineralien aus denen Metalle der Seltenen Erden gewonnen werden können.

Bildquelle: Wikipedia, GNU Free Documentation License

Fünf gute Gründe für eine Wirtschaftsbeziehung zu der Russischen Föderation.

Fast alle Branchen profitieren von der starken Binnenkonjunktur in Russland. Russische Endverbraucher haben großen Nachholbedarf im Konsumbereich. Hauptgewinner dieser Entwicklung sind Einzelhandel, Hotel- und Gaststätten, Bauwirtschaft und Autoindustrie.

Gute Perspektiven für deutsche Unternehmen bieten die gute Versorgung mit Rohstoffen und Energieträgern.

Die Bevölkerung verfügt über einen hohen durchschnittlichen Bildungsgrad. Dies spiegelt sich im Angebot der Hochschulabsolventen wider.

Wegen ihrer geographischen Nähe zur EU, VR China und Zentralasien hat die Russische Föderation Vorteile.

Es gibt weiterhin gute Geschäftsbeziehungen der deutschen Unternehmen zu der Russischen Föderation, die jedoch durch Sanktionen, Wahrungs- und Ölpreisverfall seit 2013 rückläufig waren. Deutschland hat sich als Wirtschaftspartner bewährt und hat einen guten Ruf, den man schätzt.

“Wir planen, koordinieren organisieren und begleiten Ihre Reise in die Russische Föderation. Sie konzentrieren sich auf die Vorbereitungen mit Ihren potenziellen Geschäftspartnern.”

Sichern Sie sich einzigartige Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung.

„Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für die Wirtschaftsreise in den Iran im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

  • Passgenau recherchierte individuelle Geschäftskontakte für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Erstellung einer Delegationsbroschüre mit Präsentationsmöglichkeit Ihres Unternehmens
  • Übersetzung des Präsentationstextes in die Landessprache
  • Abendempfänge mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik zur Erweiterung Ihres Netzwerkes
  • Organisation von Fachvorträgen und Projektbesichtigungen

Diese Förderung in Höhe von ca. 3.000 Euro wird als De-minimis-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb der letzten 3 Steuerjahre nicht überschritten wird. Nach Anmeldung wird ein entsprechender Nachweis angefordert.

Economy-Flug: 1.820 Euro

Business-Flug: Sie können mir Ihrem Miles & More Konto ein Upgrade ordern sofern freie Plätze zur Verfügung stehen. Sie können aber auch ohne Miles & More Business zum entsprechenden Mehrpreis buchen. Fragen Sie uns. Wir nennen Ihnen die Kosten.

  • „Flüge Frankfurt/Main-Jekaterinburg, Tscheljabinsk-Frankfurt/Main„
  • 5 Übernachtungen in Einzelzimmern in den angegebenen Hotels inklusive Frühstück,
    „Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Gruppentransfers im Rahmen der Gemeinschaftsveranstal­tungen
  • Dolmetscherleistungen bei den Kooperationsgesprächen (die Hinzuziehung eines Dolmetschers wird empfohlen)
  • Persönliche Kosten in den Hotels (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar, Hotelbar etc.)
  • Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden
  • Individuelle Transfers
  • Kosten für Visum

Die Durchführung der Reise erfolgt durch das TUI REISEBÜRO, Binger Str. 60 a, 55218 Ingelheim.

Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie von diesem eine Bestätigung sowie eine Rechnung über den Reisepreis. Es gelten die AGBs des Reisebüros. Evtl. erforderliche Programm-, Flug- und Hoteländerungen behalten wir uns vor.

Durchführung der Reise kann bei einer Teilnahme von weniger als 6 Unternehmen abgesagt werden.

Alle Flüge, auch Business-Flüge, werden als Gruppenbuchung vorgenommen und genießen nicht die volle Umbuchungsflexibilität.

Bitte beachten Sie, dass im Falle eines Rücktritts von der Reise, abhängig vom Rücktrittszeitpunkt, Stornogebühren bis zur Höhe des vollen Reisepreises fällig werden können.

Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie der üblichen Auslandsreiseversicherungen wird empfohlen.

Alle Flüge, auch Business-Flüge, werden als Gruppenbuchung vorgenommen und genießen nicht die volle Umbuchungsflexibilität.

Für die Russische Föderation wird ein Visum benötigt, das vor Reiseantritt beantragt werden muss. Hierzu benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein muss.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Anmeldung

Zur Wirtschaftsreise in die Russische Föderation vom 03. bis 06. Juni 2018 möchte ich mich anmelden.
Anmeldeschluss: 06. April 2018

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