Digitale Wirtschaftsreise Südafrika

02. bis 04. November 2021
Johannesburg, Durban, Kapstadt

Die Volkswirtschaften südlich der Sahara sollen künftig aus eigener Kraft wachsen. Und tatsächlich: Eine kauffreudige Mittelschicht und hohe Investitionen in die Infrastruktur machen Afrika zum Kontinent der Chancen.

Urbanisierung, regionale Integration und eine wachsende Privatwirtschaft sind die zukünftigen Wachstumsmotoren für den afrikanischen Kontinent.

Südafrika hat knapp 60 Millionen Einwohner und ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 280 Milliarden US-Dollar (2020) nach Nigeria zweitgrößte Volkswirtschaft in Subsahara-Afrika. Mit einem negativen Realwachstum von mehr als 7 Prozent 2020 war das Land von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie besonders betroffen. Für die Jahre 2021 und 2022 ist mit einem realen Wachstum von rund 2 Prozent zu rechnen.

Das Land am Kap ist wichtigster Industrie- sowie größter Kfz-Standort des Kontinents und verfügt über ein breites produzierendes Gewerbe mit der höchsten Fertigungstiefe des Kontinents. Die Landwirtschaft ist teils hochmodern. Johannesburg konnte sich als wichtiger internationaler Finanzplatz etablieren.

Das Ansehen deutscher Unternehmen ist durchweg hoch. Deutschland konnte seinen Rang als zweitwichtigstes Lieferland Südafrikas nach China auch 2020 behaupten, mit deutlichem Abstand vor den USA, Indien und Saudi-Arabien.

Chancen für deutsche Unternehmen gibt es u.a. im Infrastrukturbereich (erneuerbare Energien, Wasser und Verkehrswege), in der Industrie 4.0 und bei Partnerschaften mit lokalen Unternehmen zur Erschließung des afrikanischen Kontinents. Zahlreiche deutsche Unternehmen schätzen Südafrika als Tor zu weiteren afrikanischen Märkten in der Region.

Südafrika ist auch wichtiger Investitionsstandort in Afrika. Zu den Pluspunkten zählen der große Marktumfang und eine gute Verkehrsinfrastruktur. Als stabile Demokratie verfügt das Land über eine unabhängige Justiz mit einem hohen Grad an Rechtssicherheit. Die Industriepolitik bietet Zoll- und Steuererleichterungen und Investitionsanreize.

Der Präsident Cyril Ramaphosa sorgte für einen Stimmungswandel in der Wirtschaft beispielsweise mit dem Ausbau von Sonderwirtschaftszonen und Anreizprogrammen für die Industrie.

Ihre besonderen Vorteile

  • Alle technischen Voraussetzungen sind komplett organisiert. Sie benötigen lediglich einen Internetzugang sowie Ihren Computer, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone.
  • Passgenau recherchierte und terminierte Gesprächskontakte für jedes teilnehmende Unternehmen in speziellen Breaking-Rooms.
  • Briefings über die Wirtschaftsstandorte Johannesburg, Durban und Kapstadt
  • Unternehmensbesichtigungen digital
  • Delegationsbroschüre portraitiert mitreisende Unternehmen für potentielle Geschäftspartner
Victoria Hellmeister

Referentin

Telefon +49 6131 16-2153
victoria.hellmeister@mwvlw.rlp.de

Daniela Heimstadt

Mitarbeiterin

Telefon +49 6131 16 2653
daniela.heimstadt@mwvlw.rlp.de

Anmeldung

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„Das Ansehen deutscher Unternehmen ist durchweg hoch. Deutschland konnte seinen Rang als zweitwichtigstes Lieferland Südafrikas nach China behaupten.“

Fünf Gründe, warum Südafrika eine gute Entscheidung für Ihre Unternehmensexpansion nach Afrika ist.

Johannesburg, Südafrika
Bildquellen: Wikipedia, GNU Free Documentation License

Blick auf Kapstadt

Durban, Rathaus

Duran, Skyline

Die südafrikanische Regierung beabsichtigt mit großen Infrastrukturprojekten in den Bereichen Transport, Energie und Wasser die Bedingungen für die Wirtschaft weiter zu verbessern. Damit sollen verstärkt private Investitionen aus dem In- und Ausland angeworben werden.

Südafrika verfügt über eine breite industrielle Basis, die aber stark auf Importe von Hightech-Produkten, Maschinen und Anlagen angewiesen ist.

Mit knapp 60 Mio. Einwohnern und einer hohen Kaufkraft verfügt Südafrika über einen großen Absatzmarkt. Mit rund 60% am BIP ist der private Konsum ein wichtiger Faktor und Treiber des Wirtschaftswachstums.

Südafrika ist das am stärksten industrialisierte Land des Kontinents. Es verfügt über eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur. Zahlreiche Industriezweige bieten Absatzchancen für deutsche Unternehmen, wie z.B. die Automobilproduktion, Nahrungsmittelherstellung, Chemie und Metallverarbeitung.

Südafrika verfügt mit seinem Schienennetz, den Flughäfen, Autobahnen und großen Seehäfen in Durban und Kapstadt über die mit Abstand am besten ausgebaute Verkehrsinfrastruktur im südlichen Afrika und ist die logistische Drehschreibe für die gesamte Region. Allerdings besteht in manchen Bereichen, wie z.B. in der Wasserinfrastruktur ein dringend erforderlicher Infrastrukturausbau, was Chancen für deutsche Unternehmen eröffnet.

Ein positives Signal hat der Start der panafrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) zum 1. Januar 2021 gesetzt. Der damit begonnene, schrittweise Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen wird den Kontinent zu einem stärkeren Wirtschaftspartner machen. Gemeinsam mit nationalen Reformprogrammen und dem Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten bietet sich die Chance für neue Dynamik im innerafrikanischen Handel und mehr private Investitionen.

„Nutzen Sie die Gelegenheit zu Kooperationsgesprächen. Überzeugen Sie sich von den Chancen des südafrikanischen Marktes für rheinland-pfälzische Unternehmerinnen und Unternehmer. Gerade in der Corona Pandemie macht es Sinn, sich für die Zeit danach vorzubereiten, z.B. Kontakt zu neuen Märkten zu entwickeln.“

Sichern Sie sich die einzigartigen Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung.

Als Teilnehmer an der digitalen Wirtschaftsreise fallen für Sie keinerlei Reisekosten an. Die Kosten der Leistungen der benannten Vorteile trägt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung nach der De-minimis-Beihilfe:

Diese Förderung wird als „Deminimis“-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 EG Vertrag auf „Deminimis“- Beihilfen (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb von 3 Steuerjahren nicht überschritten wird. Nach Anmeldung ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

Individuelle Dolmetscherleistungen im Rahmen der B2B-Gespräche müssen von den rheinland-pfälzischen Teilnehmern selbst getragen werden. Die Organisation der Dolmetscher übernimmt der Dienstleister vor Ort in Südafrika.

Ihr direkter Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Daniela Heimstadt
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 16 2653
Fax: 06131 16-17-2653
daniela.heimstadt@mwvlw.rlp.de

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