Fachseminar Italien

17. bis 20. Juni 2019
Bozen | Mailand

Italien ist nach Deutschland das zweitwichtigste Industrieland der Europäischen Union. Die verarbeitende Industrie und der Dienstleistungssektor – vor allem in den nördlichen Provinzen Italiens – bilden das Rückgrat der italienischen Wirtschaft.  Deutschland ist mit Abstand Italiens wichtigster Handelspartner. Dies macht sich auch in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rheinland-Pfalz und Italien bemerkbar. Im Ranking der wichtigsten Handelspartner liegt Italien bei den rheinland-pfälzischen Exporten auf Rang 5 und bei den Importen sogar auf Rang 4.

Südtirol und die Lombardei sind die wirtschaftlichen Kraftzentren Italiens. Während Südtirol aufgrund seiner kulturellen Nähe zu Deutschland als idealer Einstieg für deutsche Unternehmen auf den italienischen Markt gilt, ist die Lombardei der wirtschaftliche Motor Italiens und eine der vier wirtschaftsstärksten Regionen der Europäischen Union.

Südtirol ist seit vielen Jahren eine erfolgreiche Tourismusdestination. In den letzten Jahren wurde der Sprung von der Tourismusdestination zur Marke auf den Weg gebracht. Wichtige Ziele im Tourismusmarketing in den nächsten Jahren sind die Attraktivitätssteigerung der Region, die Etablierung als Ganzjahresdestination, Innovationen in der Produktgestaltung und bei digitalen Informationssystemen sowie Aufstieg zum begehrtesten Lebensraum in Europa.

Auch im verarbeitenden Gewerbe entwickelt sich Südtirol positiv. Die Region zählt beispielsweise zu den Regionen mit der stärksten Präsenz des Automobilsektors. Nicht ohne Grund gehen 90 Prozent der Unternehmen in Südtirol von einer zufriedenstellenden Ertragslage aus, erwarten steigende Umsätze und planen Neuinvestitionen, was auch deutschen Unternehmen Geschäftschancen bietet.

Das verarbeitende Gewerbe mit den Schwerpunkten Automobil, Maschinenbau und Metallverarbeitung sowie eine ausgeprägte mittelständische Struktur bilden die Eckpfeiler des Wirtschaftszentrums Lombardei. Was die Tourismuszahlen anbelangt, steht Mailand seit 2015 konstant an erster Stelle in Italien, noch vor Rom, Venedig und Florenz.

Mit dem Fachseminar wollen wir an den Standorten Bozen und Mailand Marktchancen auf den Feldern Tourismus und Automobil ausloten, den Erfahrungsaustausch pflegen und Kooperationen und Geschäftskontakte anstoßen.

Jürgen Weiler

Referent

Telefon +49 6131 16-5218
juergen.weiler@mwvlw.rlp.de

Ulrike de Zoeten

Mitarbeiterin

Telefon +49 6131 16-2238
ulrike.dezoeten@mwvlw.rlp.de

Anmeldung Online

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„Im Ranking der wichtigsten Handelspartner liegt Italien bei den rheinland-pfälzischen Exporten auf Rang 5 und bei den Importen sogar auf Rang 4.“

Fünf gute Gründe, warum Italien ein guter Wirtschaftspartner für Rheinland-Pfalz ist.

Kornplatz Bozen, Südtirol
Bildquelle: Wikipedia, GNU Free Documentation License

Dom zu Mailand

Südtirol bietet mit seiner wohlhabenden Bevölkerung und der kulturellen Nähe zu Deutschland gute Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Deutsch ist die zweite Amtssprache der Region, das erleichtert den Markteintritt. Die Wirtschaft Südtirols entwickelt sich seit Jahren positiv. Ideal ist es, die Region als Sprungbrett für den italienischen Markt zu nutzen.

Jedes dritte Auto weltweit fährt mit Technik aus Südtirol. Die Region zählt zu den Regionen mit der stärksten Präsenz des Automotive-Sektors. Das Netzwerk Automotive Excellence Südtirol hat als Ziel die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftssicherung des Automotive-Ecosystems mit Fokus auf Lean und Industrie 4.0 (2.500 Mitarbeiter / 600 Mio-Umsatz).

Die Lombardei ist der wirtschaftliche Motor Italiens und gleichzeitig eine der "Vier Motoren Europas",  d.h. der vier wirtschaftsstärksten Regionen der Europäischen Union. Obwohl die Lombarden nur 16% der italienischen Bevölkerung ausmachen, produzieren sie etwas mehr als 25% des wirtschaftlichen Reichtums Italiens, was die industrielle Produktion angeht etwa 30%.

Was die  Tourismuszahlen betrifft, steht Mailand seit 2015 (Schub durch die EXPO-Weltausstellung) konstant an erster Stelle in Italien, noch vor Rom, Venedig und Florenz, wobei der Anteil des Business-Tourismus in Mailand allerdings höher ist als in den anderen klassischen Kulturstädten Italiens.

Unternehmen, die sich in Südtirol ansiedeln oder neu gründen tragen die geringste Unternehmenssteuerlast Italiens.

Zudem sind regionale Steuern bei einer Unternehmensneugründung für die ersten fünf Jahre ausgesetzt und die Firmen erhalten in den ersten zwei Jahren nach der Ansiedlung Mietzuschüsse.

„Wir planen, organisieren, koordinieren und begleiten Ihre Reise zum Fachseminar nach Italien. Sie widmen Ihre volle Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf Ihre potenziellen Geschäftspartner.“

Sichern Sie sich die einzigartigen Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung. Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für Sie.

Individuelle Ermittlung potenzieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen

  • „Organisation der Workshops
  • Individuelle Ermittlung potenzieller Kooperationspartner
  • Organisation und Terminierung
  • der Kooperationsgespräche
  • Organisation von Projektbesichtigungen
  • Erstellung einer Delegationsbroschüre
  • Organisation der Abendempfänge
  • mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft

Diese Förderung in Höhe von ca. 4.800,- Euro wird als „Deminimis“-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 EG Vertrag auf „Deminimis“- Beihilfen (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb von 3 Steuerjahren nicht überschritten wird. Nach Anmeldung ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

Reisepreis pro Person: 1.480 Euro*
*Der aktuelle Reisepreis wird anhand tagesaktueller Flugpreise bei Anmeldung ermittelt.

  • Flüge: Frankfurt – Innsbruck, Mailand – Frankfurt
  • „„3 Übernachtungen in Einzelzimmern inkl. Frühstück
  • „„Verpflegung im Rahmen
  • der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • „„Begleitprogramm
  • „„Gruppentransfers im Rahmen
  • der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Individuelle Dolmetscherleistungen
  • „„Persönliche Kosten in den Hotels
  • (Internet, Minibar, Hotelbar etc.)
  • „„Mahlzeiten außerhalb
  • der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • „„Individuelle Transfers

Die Reise wird nur bei Erreichen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt. Bei Reiserücktritt können – abhängig vom Rücktrittszeitpunkt – Stornokosten bis zur Höhe des vollen Reisepreises entstehen. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie der üblichen Auslandsreiseversicherungen wird empfohlen.

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie Ihr Einverständnis zur Aufnahme Ihrer Kontaktdaten in die Reiseunterlagen, die allen Reiseteilnehmern und Partnern im Zielland zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen der Reise werden eventuell Fotos aufgenommen, die auf der Website des Ministeriums bzw. in Printmedien veröffentlicht werden. Mit Ihrer Anmeldung geben Sie Ihr Einverständnis zu Ihrer Ablichtung.

Wenn Sie hiermit nicht einverstanden sind, vermerken Sie dies bitte auf der Anmeldung
oder senden Sie eine E-Mail an ulrike.dezoeten@mwvlw.rlp.de
.

Ihr direkter Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Ulrike de Zoeten

Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-1617-2238

ulrike.dezoeten@mwvlw.rlp.de

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