Wirtschaftsreise Iran

14. bis 19. Dezember 2019
Teheran | Schiraz | Isfahan

Die Wirtschaftslage in Iran hat sich durch die Sanktionen der USA und den damit verbundenen rückläufigen Ölexporten in den letzten Jahren nicht verbessert.

Im Jahr 2018 fiel der deutsch-iranische Außenhandel auf ca. 3,15 Mrd. Euro. Deutschland lieferte Waren im Wert von ca. 2,7 Mrd. Euro (-9%); die iranischen Importe lagen bei 440 Mio. Euro (+6 %). Deutschland war damit größter Exporteur aus der EU nach Iran.

Der Außenhandel zwischen Iran und der EU betrug 2018 ca. 18,3 Mrd. Euro. Trotz des Rückzugs der Vereinigten Staaten aus dem Abkommen im Mai 2018 setzt sich die Bundesregierung zusammen mit ihren Partnern für die Bewahrung und die vollständige Umsetzung des Atomabkommens (JCPoA) ein. Deutschland, Großbritannien und Frankreich gründeten deshalb im Februar 2019 die Zweckgesellschaft INSTEX, durch die trotz der Wiedereinsetzung von US-amerikanischer Sanktionen insbesondere bei den Finanzmärkten, legitimer Handel mit Iran ermöglicht werden soll. Durch die Verbesserung bei den Finanzierungen von Geschäften soll zukünftig der Handel mit dem Iran sichergestellt und ausgebaut werden.

Mittelständische Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die an der Erweiterung ihrer Absatzmärkte interessiert sind, sollten die organisierte und betreute Wirtschaftsreise nutzen, ihre Geschäftschancen im Iran auszuloten. Unsere kompetenten Partner vor Ort werden für jedes Unternehmen individuelle Gesprächspartner akquirieren.

Nutzen Sie die umfangreiche Unterstützung zur Markterkundung unter kompetenter fachlicher Begleitung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre Vorteile:

  • Individuelle Ermittlung potenzieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

Wenn Sie an der Wirtschaftsreise in den Iran vom 14. bis 19.Dezember 2019 teilnehmen möchten, übersenden Sie uns zunächst Ihre Interessensbekundung über den Informations-Flyer, den Sie mit dem roten Button downloaden können.

Im zweiten Schritt erhalten Sie die formellen Anmeldeunterlagen und weitere Informationen von unserem Partner-Reisebüro. Anmeldeschluss ist der 14.10.2019.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Online Interessensbekundung

Ja, ich möchte an der Wirtschaftsreise in den Iran vom 14. bis 19.12.2019 teilnehmen.

Zum Formular Interessensbekundung

„Der Außenhandel zwischen Iran und der EU betrug 2018 ca. 18,3 Mrd. Euro. Deutschland ist der größte Exporteur aus der EU nach Iran.“

Der Markt

Aufgrund des jahrzehntelangen Investitionsstaus stehen branchenübergreifend zahlreiche Projekte von einem großen Investitionsvolumen vor der Finalisierung – z.B. im Dienstleistungssektor, beim Ausbau des Verkehrsnetzes oder der Modernisierung von Industrieanlagen. Eine Beteiligung an diesen Projekten ist nicht nur für Großunternehmen attraktiv, sondern dank hoher Investitionsvolumina und langer Laufzeiten auch gerade für den Mittelstand, der mit seinen oftmals hochspezialisierten Produkten passgenaue Lösungen für die Bedürfnisse iranischer Partner bieten kann.

Ca. 30 Prozent der industriellen Infrastruktur in Iran stammt aus deutscher Produktion. Infolge der internationalen Sanktionen wegen des iranischen Nuklearprogramms sind die Handelsbeziehungen seit 2007 rückläufig und haben sich 2014 erstmals wieder positiv entwickelt. Die US-Sanktionen gegen den Iran haben deutliche Konsequenzen für die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen. Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages haben sich einige deutsche Firmen aus dem Iran zurückgezogen.

Neben der Wirtschaft entwickelte sich lange vor den Sanktionen vor allem im Bildungssektor eine enge Zusammenarbeit: Die zahlreichen deutschen Gewerbeschulen in Iran wurden ein geschätzter Bildungspartner. Noch heute trägt der Ruf der damaligen Gewerbeschulen zum insgesamt positiven Deutschlandbild in Iran bei.

Nach der Islamischen Revolution 1979 unterlagen die Beziehungen zwischen beiden Ländern zum Teil erheblichen Spannungen und waren seit 2003 geprägt von der Besorgnis über das iranische Nuklearprogramm. Mit der Wiener Nuklearvereinbarung vom 14. Juli 2015 mit dem Iran konnte der Nuklearstreit kurzfristig beigelegt werden.

Mit der Kündigung des Nuklearabkommens durch die USA haben sich die Handelsprobleme wieder enorm verschärft. Trotzdem halten auch deutsche Unternehmen an der
Zusammenarbeit mit dem Iran fest. Die Unternehmen wollen wir mit der Wirtschaftsreise unterstützen.

Teheran – das wirtschaftliche Herz des Landes

Die Metropolregion um Teheran ist das wirtschaftliche Herz des Landes mit den meisten Industriebetrieben und dem größten Dienstleistungssektor. Die Stadt hat ein immenses Bevölkerungswachstum erlebt, da auch im Iran die Landflucht eingesetzt hatte. Heute leben im Großraum geschätzte 10 Millionen Menschen. Im Norden sind neue Büro- und Wohnviertel und Einkaufszentren entstanden.

Im Großraum Teheran sitzen fast 70 Prozent der Industriebetriebe des Landes. Wichtige Industrien sind die Baustoffindustrie, die Textilindustrie, die Petrochemie, die Lebensmittelindustrie und die Automobilindustrie. Im Dienstleistungsbereich ist der Staat der größte Arbeitgeber.

Alle wichtigen politischen Institutionen sitzen in Teheran. Teheran ist das Finanzzentrum des Landes mit der Tehran Stock Exchange. In Teheran sitzen die größten Unternehmen des Landes wie die staatliche National Iranian Oil Company (NIOC) oder der größte Automobilhersteller des Landes - Iran Khodro (IKCO). Alle großen Medienunternehmen sitzen in der Metropole wie die Tageszeitung Hamshahri, eine der meistgelesen Zeitungen im Land.

Bildquelle: Wikipedia, GNU Free Documentation License

Schiraz – Garten des Iran

Schiraz liegt etwa 700 km südlich von Teheran im südlichen Zāgros-Gebirge auf etwa 1500 m. Das Klima ist relativ angenehm und mild.

Man nennt die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt den "Garten des Iran". Ihr Blumenreichtum und die berühmten Rosenzüchtungen geben ihr ein spezifisches Gepräge, das schon bei der Auffahrt durch den äußeren Torbogen auffällt.

Isfahan – Zentrum des Kunsthandwerks

Isfahan ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Iran mit ca. 1,9 Mio. Einwohnern. Seit Alters her ist sie Handelszentrum an der Seidenstraße und war unter der Safawiden-Dynastie Hauptstadt des Iran. Berühmt sind die in dieser Zeit entstandenen Bauwerke und die dadurch geprägte islamische Architektur. Die Safawiden wollten Isfahan zur schönsten Stadt des Oriens neben Istanbul ausbauen. Bedeutung hat die Stadt insbesondere auch als Zentrum der armenischen Christen im Iran, die vor den Osmanen geflüchtet waren.

Isfahan ist bis heute ein Zentrum des Kunsthandwerks im Iran. Auf dem Basar und in den Geschäften des Imam-Platzes werden diese in großer Vielfalt angeboten. Man kann dort den Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Der Isfahan-Teppich mit seinen vielseitigen Mustern ist bekannt für seine feinste Knüpfart. Es gibt viele Teppichknüpfereien und eine Seidenproduktion. Der „Esfahani“ gilt als der beste iranische Teppich.

Daneben werden verschiedene iranische Süßigkeiten-Spezialitäten wie Gaz oder Sohan hergestellt. Es finden sich auch Fabrikationsstätten der Nahrungsmittel-, Stahl-, Öl und Textilindustrie. Das moderne Wirtschaftsleben der Stadt wird von der Textilindustrie, der Petrochemie, der Maschinenbauindustrie sowie einem großem Stahlwerk dominiert.

Die Baudenkmäleraus der safawidischen und kadscharischen Zeit machen Isfahan zu einem der wichtigsten touristischen Ziele im Iran, das jährlich von einigen Millionen Menschen besucht wird.

Fünf Gründe, warum der Iran eine gute Entscheidung für Ihre Unternehmensexpansion nach Zentralasien sind.

Der Iran hat riesige Öl- und Gasreserven, die dem Land einen relativen Wohlstand ermöglicht haben. Dieser blieb in den vergangenen Jahren weitgehend ungenutzt.

Der Ausbau und die Modernisierung der Öl-, Gas- und verarbeitenden Industrie bietet vielfältige Chancen für deutsche Unternehmen.

Die Bevölkerung verfügt über ein sehr hohes Bildungsniveau. Es gibt sehr viele Fachkräfte und erstklassig ausgebildetes Personal, nicht zuletzt aufgrund der vielen guten Universitäten im Land.

Die Einwohner sind sehr jung und streben nach guten Jobs bei internationalen Firmen. Außerdem sind sie sehr modern und westlich orientiert.

Vor den Sanktionen gab es gute Geschäftsbeziehungen zu deutschen Unternehmen, die man gewillt ist, wieder aufzunehmen. Deutschland hat sich als Wirtschaftspartner bewährt und hat einen guten Ruf, den man schätzt.

„Nutzen Sie die Gelegenheit zu Kooperationsgesprächen vor Ort. Überzeugen Sie sich von den Chancen des iranischen Marktes für rheinland-pfälzische Unternehmerinnen und Unternehmer.“

Sichern Sie sich einzigartige Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung.

„Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für die Wirtschaftsreise in den Iran im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

  • Individuelle Ermittlung potentieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

Diese Förderung in Höhe von ca. 3.000 Euro wird als De-minimis-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb der letzten 3 Steuerjahre nicht überschritten wird. Nach Anmeldung wird ein entsprechender Nachweis angefordert.

Economy-Flug: 2.490 Euro

Business-Flug: Sie können mir Ihrem Miles & More Konto ein Upgrade ordern sofern freie Plätze zur Verfügung stehen. Sie können aber auch ohne Miles & More Business zum entsprechenden Mehrpreis buchen. Fragen Sie uns. Wir nennen Ihnen die Kosten.

  • LH - Flug von Frankfurt/Main nach Teheran und zurück
  • 5 Übernachtungen im Einzelzimmer im angegebenen Hotel inklusive Frühstück
  • Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Gruppentransfers im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Teilnahme an der Informationsveranstaltung, an der Kooperationsbörse und Projektbesichtigungen Reiseunterlagen
  • Dolmetscherleistungen bei den Kooperationsbörsen
  • Persönliche Kosten im Hotel (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar etc.)
  • Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden
  • Individuelle Transfers

Die Durchführung der Reise erfolgt durch das TUI REISE-BÜRO, Binger Str. 60 a, 55218 Ingelheim.

Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie von diesem eine Bestätigung sowie eine Rechnung über den Reisepreis.

Es gelten die AGB ́s des Reiseveranstalters. Einen Fragebogen zur Erhebung Ihrer individuellen Kontakt- und Kooperationswünsche am Zielort erhalten Sie nach Eingang Ihrer Anmeldung.

Evtl. erforderliche Programm- und Hoteländerungen behalten wir uns vor. Die Durchführung der Reise erfolgt nur bei Erreichen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl von 6 Unternehmen.

Bitte beachten Sie, dass im Falle eines Rücktritts von der Reise, abhängig vom Rücktrittszeitpunkt, Stornogebühren bis zur Höhe des vollen Reisepreises fällig werden können. Gleiches gilt bei Nichterscheinen.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Online Interessensbekundung

Ja, ich möchte an der Wirtschaftsreise in den Iran vom 14. bis 19.12.2019 teilnehmen.

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