Wirtschaftsreise Polen

26. bis 29. November 2019
Oppeln | Lodz | Warschau

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der demokratischen Wende hat Polens Wirtschaft ab 1990 eine eindrucksvolle Transformation durchlaufen. Die Bruttowertschöpfung erfolgt zu fast 64 Prozent im Dienstleistungssektor und zu 32,6 Prozent in der Industrie inkl. Baugewerbe 3,4 Prozent entfallen auf die Landwirtschaft. Fast 80 Prozent der Bruttowertschöpfung erfolgt im Privatsektor, der fast 75 Prozent der Arbeitskräfte beschäftigt.

Wichtige polnische Wirtschaftszweige mit langer Tradition sind die Lebensmittelindustrie, der Energiesektor, der Bergbau und die Hüttenindustrie, gefolgt von Maschinenbau, Elektrotechnik / Elektronik, Fahrzeugbau sowie der Textil- und Bekleidungsindustrie. In der Elektrobranche ist Polen der größte Montagestandort für Elektro-Haushaltsgeräte in Europa.

Polen konnte auch während der Schuldenkrise im Euroraum ein Abgleiten in die Rezession vermeiden. Dazu tragen eine wirtschaftsfreundliche Politik, die angepasste Nutzung von EU-Fördermitteln für einen konsequenten Ausbau der Infrastruktur, eine hohe Arbeitsmotivation, flexibles Arbeitsrecht, fiskalpolitische Stabilität und das Bemühen um stärkere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bei.

Das Schwergewicht des Außenhandels lag auch 2018 auf den EU-Ländern (80 Prozent der Exporte und 58 Prozent der Importe), wobei Deutschland als mit Abstand größter Handelspartner Polens eine herausragende Stellung einnimmt (28 Prozent der polnischen Gesamtausfuhr und 22 Prozent der Gesamteinfuhr). Der deutsche Außenhandel mit Polen lag 2018 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes bei einem Volumen von über 119 Mrd. Euro; Polen liegt damit, gemeinsam mit Großbritannien, auf Platz sechs der deutschen Handelspartner. Die deutschen Ausfuhren nach Polen wuchsen 2018 um über 9%, die Importe aus Polen um gut 7%.

Die Wirtschaft im Nachbarland Polen ist im Jahr 2018 um 5 Prozent gewachsen und für das Jahr 2019 werden wieder 4 % Wachstum prognostiziert. Der große, dynamische Binnenmarkt mit seinen qualifizierten, flexiblen Fachkräften bildet eine gute Basis für eine positive Wirtschaftsentwicklung. Die geographische Nähe Polens zu Deutschland sowie zu anderen wichtigen Exportmärkten und die Verfügbarkeit lokaler Zulieferer und Partner verleihen dem Standort eine besondere Attraktivität.

Dieser Umstand sowie die geographische Nähe bedingen besondere Absatzchancen für deutsche und somit auch rheinland-pfälzische Unternehmen.

Nutzen Sie die umfangreiche Unterstützung zur Markterkundung unter kompetenter fachlicher Begleitung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre Vorteile: 

  • Individuelle Ermittlung potenzieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

Wenn Sie an der Wirtschaftsreise nach Polen vom 26. bis 29. November 2019 teilnehmen möchten, übersenden Sie uns zunächst Ihre Interessensbekundung über den Informations-Flyer, den Sie mit dem roten Button downloaden können.

Im zweiten Schritt erhalten Sie die formellen Anmeldeunterlagen und weitere Informationen von unserem Partner-Reisebüro. Anmeldeschluss ist der 25.09.2019.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Online Interessensbekundung

Ja, ich möchte an der Wirtschaftsreise nach Polen vom 26. bis 29.11.2019 teilnehmen.

Zum Formular Interessensbekundung

„Mit 38,5 Mio. Einwohnern und einer in der Vergangenheit sehr positiven Wirtschaftsentwicklung gilt Polen für deutsche Unternehmen als attraktivster Standort in Mittel- und Osteuropa. Die Wirtschaft im Jahr 2018 um 5 Prozent gewachsen.Für das Jahr 2019 werden wieder 4 % Wachstum prognostiziert.“

Marktchancen

Mit 38,5 Mio. Einwohner und einer in der Vergangenheit sehr positiven Wirtschaftsentwicklung gilt Polen für deutsche Unternehmen als attraktivster Standort in Mittel- und Osteuropa.

Der polnische Außenhandel mit Rheinland-Pfalz entwickelt sich sowohl auf der Import- als auch der Exportseite dynamisch. Die rheinland-pfälzische Einfuhr betrug 2018 1,7 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zu 2017 um 11 Prozent. Die Ausfuhr betrug 2,5 Milliarden Euro und verzeichnet somit einen Anstieg um 9 Prozent.

Polen ist einer der wachstumsstärksten Märkte Europas. Insgesamt stellt die EU dem Mitgliedsland Polen 77,6 Mrd. EUR für die Jahre 2014 – 2020 zur Verfügung. Insbesondere der Umwelt- und Infrastrukturbereich mit insgesamt 27,5 Milliarden € wird davon profitieren. Polen gilt als logistische Drehscheibe zwischen Deutschland und Osteuropa. Durch eine solide Zuliefererbasis sowie deren engagierten und motivierten Arbeitskräften gilt Polen nach wie vor als attraktiver Wachstumsmarkt.

Die neu formulierten wirtschaftspolitischen Ziele Polens sind die Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der polnischen Wirtschaft und einheimischer Unternehmen sowie ein höheres Lebensniveau der Bevölkerung. Hierbei will der Staat strategische Branchen unterstützen, die sogenannten intelligenten Spezialisierungen stärken sowie Cluster und Industriegebiete fördern. Der Plan setzt auf Reindustrialisierung, Entwicklung innovativer Unternehmen, Bildung von Entwicklungskapital, Erschließung ausländischer Märkte sowie soziale und regionale Entwicklung. Bevorzugt werden Vorhaben im Technologiebereich und Kompetenzen die einen hohen Grad der Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) zu verzeichnen haben.

Oppeln

Oppeln gehört zwar nicht zu den industriellen Kerngebieten Polens, sie ist dennoch durch die Lage zwischen den Ballungsgebieten Wroclaw und Kattowitz und der guten Verkehrsanbindung durch die Autobahnverbindung A4 hochinteressant für Unternehmen aller Branchen.

Kleine und mittelständische Unternehmen gehören zu den wichtigsten Faktoren der Oppelner Wirtschaft. Dazu tragen auch die sechs Hochschulen und die vier Forschungsinstitute der Stadt wesentlich bei.

Lodz – Sonderwirtschaftszone

Lodz liegt im Zentrum von Polen (ca. 130 Kilometer südwestlich von Warschau) und ist mit 700.000 Einwohnern nach Warschau und Krakau die drittgrößte Stadt des Landes.

1997 wurde in der Woiwodschaft Łódź eine Sonderwirtschaftszone (Łódzka Specjalna Strefa Ekonomiczna) mit einer Gesamtfläche von 383,45 ha eingerichtet, zu der neun Bereiche im Süden der Stadt Łódź mit 96,01 ha gehören. Investoren erhielten bis 2017 spezielle Konditionen für ihre Investments und können Subventionen erhalten.

Haupterzeugnisse der Stadt Łódź sind Keramikfliesen, Strumpfwirkereiprodukte, Braunkohle, Bauglas, Baupappe, Baumwollgewebe, elektrische Energie und Textilprodukte. Durch das reiche Braunkohlevorkommen konnte sich die Stromerzeugung gut entwickeln.

Zu den großen Investoren in der Stadt gehören Konzerne wie The Gillette Company, die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Philips, Indesit, Rossmann, Dell und ABB.

Warschau

Warschau ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche Zentrum Polens. Etwa 15 % des polnischen Bruttoinlandsproduktes werden in der Stadt erwirtschaftet. Warschau ist damit die mit Abstand reichste große Stadt in Polen und hat ein Pro-Kopf Einkommen was auch das vieler westeuropäischen Metropolen übersteigt. Die Wirtschaft der Stadt ist stark liberalisiert. Viele ausländische Investoren nutzen Warschau als Ausgangspunkt für Geschäfte in Mittel- und Osteuropa, was an den vielen neuen Bürohochhäusern und Hotels erkennbar ist.

Fünf Gründe, warum Polen eine gute Entscheidung für Ihre Unternehmensexpansion nach Europa ist.

Deutschland und Polen sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten. Deutschland ist seit über zwei Jahrzehnten der mit Abstand wichtigste Handelspartner Polens. Mehr als ein Viertel der polnischen Ausfuhren geht nach Deutschland. Auch für den deutschen Außenhandel ist Polens Bedeutung erheblich. Es nimmt dort seit Kurzem den 8. Rang ein.

Polen ist für die rheinland-pfälzische Wirtschaft das bedeutendste Land in Mittel- und Osteuropa. Auch in diesem Jahr ist mit einem weiteren Wachstumsschub zu rechnen.

Bei den ausländischen Direktinvestitionen in Polen stehen deutsche Unternehmen sowohl nach der Anzahl als auch nach der Investitionssumme an erster Stelle. Seit dem Systemwechsel 1989/1990 betragen die deutschen Direktinvestitionen kumuliert rd. 30 Milliarden Euro.

 

Die große Mehrheit der deutschen Investitionen sind Neugründungen, nur ein kleiner Teil entfällt auf Übernahmen oder erfolgte im Zusammenhang mit der Privatisierung staatlicher Unternehmen.

 

Deutsche Unternehmen investieren zunehmend auch in technologisch fortgeschrittene Produktionen und Dienstleistungen und bauen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Polen aus.

Die Arbeitslosenquote lag 2016 im Jahresdurchschnitt bei 6,3 Prozent (Eurostat), die polnische Statistik (GUS) wies 8,3 Prozent aus. Das ist die niedrigste Quote seit 25 Jahren. Auch die Jugendarbeitslosenquote (15-24-jährige) ist zurückgegangen, sie lag im Dezember 2016 bei 17,5 Prozent.

 

In den letzten Jahren stieg besonders die Jugendarbeitslosigkeit, da das Bildungs- und Ausbildungsangebot nur unzureichend am Bedarf des Arbeitsmarktes ausgerichtet ist.

 

Für das laufende Jahr wird eine weitere Entspannung am Arbeitsmarkt erwartet; die Arbeitslosenquote soll 2017 laut EU-Prognose auf 5,6 Prozent sinken.

Unter den deutschen Ausfuhren Richtung Polen dominieren chemische Erzeugnisse, Erdöl, Maschinen, Elektronik, Fahrzeuge und Kraftfahrzeugteile. Polen exportiert vor allem Fahrzeuge, Maschinen, Möbel, Haushaltsgeräte (weiße Ware und Fernseher) und Lebensmittel.

Polen ist die logistische Drehscheibe zwischen West- u. Osteuropa.

„Nutzen Sie die Gelegenheit zu Kooperationsgesprächen vor Ort. Überzeugen Sie sich von den Chancen des polnischen Marktes für rheinland-pfälzische Unternehmerinnen und Unternehmer.“

Sichern Sie sich sechs einzigartige Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung. Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für Sie.

„Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für die Wirtschaftsreise nach Polen im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

  • Individuelle Ermittlung potentieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

Diese Förderung in Höhe von ca. 2.500 Euro wird als De-minimis-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb der letzten 3 Steuerjahre nicht überschritten wird. Nach Anmeldung wird ein entsprechender Nachweis angefordert.

Economy-Flug: 1.230 Euro*(Economy Class)

Änderungen aufgrund tagesaktueller Flugpreise vorbehalten. Stand: 05.08.2019; Programm- und Flugänderungen aufgrund wirtschaftlicher oder politischer Erfordernisse vorbehalten.

  • LH - Flüge von Frankfurt/Main nach Breslau und von Warschau nach Frankfurt/Main
  • 3 Übernachtungen im Einzelzimmer im angegebenen Hotel inklusive Frühstück
  • Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Gruppentransfers im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Teilnahme an der Informationsveranstaltung, an der Kooperationsbörse und Projektbesichtigungen
  • Reiseunterlagen
  • Dolmetscherleistungen bei den Kooperationsbörsen
  • Persönliche Kosten in den Hotels (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar etc.)
  • Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden
  • Individuelle Transfers

Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie eine Rechnung über den Reisepreis vom Reisebüro.

Einen Fragebogen zur Erhebung Ihrer individuel-len Kontakt- und Kooperationswünsche am Zielort erhalten Sie nach Eingang Ihrer Anmeldung.

Evtl. erforderliche Programm- und Hoteländerungen behalten wir uns vor. Die Durchführung der Reise erfolgt nur bei Erreichen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl von 6 Unternehmen.

Bitte beachten Sie, dass im Falle eines Rücktritts von der Reise, abhängig vom Rücktrittszeitpunkt, Stornogebühren bis zur Höhe des vollen Reisepreises fällig werden können. Gleiches gilt bei Nichterscheinen.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

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Ja, ich möchte an der Wirtschaftsreise nach Polen vom 26. bis 29.11.2019 teilnehmen.

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