Wirtschaftsreise Polen

05. bis 08. November 2018
Bydgoszcz | Posen | Lodz

Seit der demokratischen Wende hat Polens Wirtschaft ab 1990 eine eindrucksvolle Transformation durchlaufen. Die Bruttowertschöpfung erfolgt zu fast 64 Prozent im Dienstleistungssektor und zu 32,6 Prozent in der Industrie inkl. Baugewerbe, 3,4 Prozent entfallen auf die Landwirtschaft. Fast 80 Prozent der Bruttowertschöpfung erfolgt im Privatsektor, der fast 75 Prozent der Arbeitskräfte beschäftigt.

Polen konnte auch während der Schuldenkrise im Euroraum ein Abgleiten in die Rezession vermeiden. Dazu tragen eine wirtschaftsfreundliche Politik, die angepasste Nutzung von EU-Fördermitteln für einen konsequenten Ausbau der Infrastruktur, eine hohe Arbeitsmotivation, flexibles Arbeitsrecht, fiskalpolitische Stabilität und das Bemühen um stärkere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bei.

Der polnische Außenhandel entwickelte sich in den letzten Jahren sowohl auf der Import- als auch der Exportseite dynamisch weiter. Das Schwergewicht des Außenhandels konzentriert sich auf die EU-Länder mit fast 78 Prozent der Exporte und knapp 60 Prozent der Importe, wobei Deutschland als mit Abstand größter Handelspartner Polens seit zwei Jahrzehnten eine herausragende Stellung einnimmt. Weitere wichtige Handelspartner sind China, Russland und Italien bei der Einfuhr und Tschechien, Großbritannien und Frankreich bei der Ausfuhr.

Die Wirtschaft im Nachbarland Polen ist im Jahr 2016 um 2,7 Prozent gewachsen. Der große, dynamische Binnenmarkt mit seinen qualifizierten, flexiblen Fachkräften bildet eine gute Basis für eine positive Wirtschaftsentwicklung. Die geographische Nähe Polens zu Deutschland sowie zu anderen wichtigen Exportmärkten und die Verfügbarkeit lokaler Zulieferer und Partner verleihen dem Standort eine besondere Attraktivität.

Dieser Umstand sowie die geographische Nähe bedingen besondere Absatzchancen für deutsche und somit auch rheinland-pfälzische Unternehmen.

Nutzen Sie die umfangreiche Unterstützung zur Markterkundung unter kompetenter fachlicher Begleitung.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Anmeldung

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Anmeldeschluss: 07. September 2018

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„Mit 38,5 Mio. Einwohnern und einer in der Vergangenheit sehr positiven Wirtschaftsentwicklung gilt Polen für deutsche Unternehmen als attraktivster Standort in Mittel- und Osteuropa.“

Marktchancen

Mit 38,5 Mio. Einwohnern und einer in der Vergangenheit sehr positiven Wirtschaftsentwicklung gilt Polen für deutsche Unternehmen als attraktivster Standort in Mittel- und Osteuropa. Der polnische Außenhandel mit Deutschland entwickelt sich sowohl auf der Import- als auch der Exportseite dynamisch.

Die rheinland-pfälzische Einfuhr betrug 2017 1,55 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zu 2016 um 10,2 Prozent. Die rheinland-pfälzische Ausfuhr betrug 2,41 Milliarden Euro und verzeichnet somit einen Anstieg um 8,7 Prozent.

Polen ist einer der wachstumsstärksten Märkte Europas. Insgesamt stellt die EU dem Mitgliedsland Polen 77,6 Mrd. EUR für die Jahre 2014 – 2020 zur Verfügung. Insbesondere der Umwelt- und Infrastrukturbereich mit insgesamt 27,5 Milliarden € wird davon profitieren.

Polen gilt als logistische Drehscheibe zwischen Deutschland und Osteuropa. Durch eine solide Zuliefererbasis sowie deren engagierten und motivierten Arbeitskräften gilt Polen nach wievor als attraktiver Wachstumsmarkt.

Die neu formulierten wirtschaftspolitischen Ziele Polens sind die Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der polnischen Wirtschaft und einheimischer Unternehmen sowie ein höheres Lebensniveau der Bevölkerung. Hierbei will der Staat strategische Branchen unterstützen, die sogenannten intelligenten Spezialisierungen stärken sowie Cluster und Industriegebiete fördern.

Der Plan setzt auf Reindustrialisierung, Entwicklung innovativer Unternehmen, Bildung von Entwicklungskapital, Erschließung ausländischer Märkte sowie soziale und regionale Entwicklung. Bevorzugt werden Vorhaben im Technologiebereich und Kompetenzen die einen hohen Grad der Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) zu verzeichnen haben.

Die Reise führt in die polnischen Metropolen Bydgoszcz, Posen und Lodz.

Bildquellen: Wikipedia, GNU Free Documentation License, istockphoto.com

Bydgoszcz – Sonderwirtschaftszone „Pomorska SEZ“

Bydgoszcz gehört mit 360.000 Einwohnern zu den größten Städten in der Woiwodschaft. Kujawien-Pommern im nördlichen Polen. Die Region strebt im Rahmen der Einrichtung der Sonderwirtschaftszone „Pomorska SEZ“ mit Industrie- und Technologieparks günstige Bedingungen für die Ansiedlung ausländischer Unternehmen an.

War die Woiwodschaft früher vor allem für ihren Land- und Industriemaschinensektor bekannt, bieten heute die Bereiche Elektronik, Elektromechanik und Chemie ein großes Entwicklungspotential.

Posen – wichtiger mittel- und osteuropäischer Wirtschaftsstandort

Posen liegt in Großpolen, dem historischen Kern Polens und etwa 105 Kilometer südwestlich von Bydgoszcz. Posen zählt zu den wichtigsten mittel- und osteuropäischen Wirtschaftsstandorten. Es ist einer der wichtigsten Standorte für Industrie, Dienstleistungen und Handel in Polen.

Wichtige Industriebranchen sind Maschinenbau, Elektrotechnik, Brauwesen und Metallindustrie. Das Volkswagen-Werk Posen ist 1993 aus einem Joint-Venture der Volkswagen AG mit dem polnischen Automobilhersteller Tarpan hervorgegangen. Das Werk Posen stellt sowohl Bauteile für den Konzern wie auch Nutzfahrzeuge (Caddy, T6) her und ist der zweitgrößte Exporteur Polens.

Auch Gastronomie, Kultur, Fußball- (EM 2012) und Kongresstourismus trugen in den letzten Jahren erheblich zum Aufschwung bei. Die Arbeitslosigkeit ist die zweitniedrigste in Polen (nach Warschau).

Lodz – Sonderwirtschaftszone

Lodz liegt im Zentrum von Polen (ca. 130 Kilometer südwestlich von Warschau) und ist mit 700.000 Einwohnern nach Warschau und Krakau die drittgrößte Stadt des Landes.

1997 wurde in der Woiwodschaft Łódź eine Sonderwirtschaftszone (Łódzka Specjalna Strefa Ekonomiczna) mit einer Gesamtfläche von 383,45 ha eingerichtet, zu der neun Bereiche im Süden der Stadt Łódź mit 96,01 ha gehören. Investoren erhielten bis 2017 spezielle Konditionen für ihre Investments und können Subventionen erhalten. Das flächenmäßig größte Gebiet ist dabei der Komplex Nowy Józefów-Srebna mit 41,87 ha. In dem Gebiet befindet sich der Flughafen und unter anderem ist Gillette Poland International hier angesiedelt.

Haupterzeugnisse der Stadt Łódź sind Keramikfliesen, Strumpfwirkereiprodukte, Braunkohle, Bauglas, Baupappe, Baumwollgewebe, elektrische Energie und Textilprodukte. Durch das reiche Braunkohlevorkommen konnte sich die Stromerzeugung gut entwickeln.

Zu den großen Investoren in der Stadt gehören Konzerne wie The Gillette Company, die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Philips, Indesit, Rossmann, Dell und ABB.

Fünf Gründe, warum Polen eine gute Entscheidung für Ihre Unternehmensexpansion nach Europa ist.

Deutschland und Polen sind wirtschaftlich eng miteinander verflochten. Deutschland ist seit über zwei Jahrzehnten der mit Abstand wichtigste Handelspartner Polens. Mehr als ein Viertel der polnischen Ausfuhren geht nach Deutschland. Auch für den deutschen Außenhandel ist Polens Bedeutung erheblich. Es nimmt dort seit Kurzem den 8. Rang ein.

Polen ist für die rheinland-pfälzische Wirtschaft das bedeutendste Land in Mittel- und Osteuropa. Auch in diesem Jahr ist mit einem weiteren Wachstumsschub zu rechnen.

Bei den ausländischen Direktinvestitionen in Polen stehen deutsche Unternehmen sowohl nach der Anzahl als auch nach der Investitionssumme an erster Stelle. Seit dem Systemwechsel 1989/1990 betragen die deutschen Direktinvestitionen kumuliert rd. 30 Milliarden Euro.

 

Die große Mehrheit der deutschen Investitionen sind Neugründungen, nur ein kleiner Teil entfällt auf Übernahmen oder erfolgte im Zusammenhang mit der Privatisierung staatlicher Unternehmen.

 

Deutsche Unternehmen investieren zunehmend auch in technologisch fortgeschrittene Produktionen und Dienstleistungen und bauen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Polen aus.

Die Arbeitslosenquote lag 2016 im Jahresdurchschnitt bei 6,3 Prozent (Eurostat), die polnische Statistik (GUS) wies 8,3 Prozent aus. Das ist die niedrigste Quote seit 25 Jahren. Auch die Jugendarbeitslosenquote (15-24-jährige) ist zurückgegangen, sie lag im Dezember 2016 bei 17,5 Prozent.

 

In den letzten Jahren stieg besonders die Jugendarbeitslosigkeit, da das Bildungs- und Ausbildungsangebot nur unzureichend am Bedarf des Arbeitsmarktes ausgerichtet ist.

 

Für das laufende Jahr wird eine weitere Entspannung am Arbeitsmarkt erwartet; die Arbeitslosenquote soll 2017 laut EU-Prognose auf 5,6 Prozent sinken.

Unter den deutschen Ausfuhren Richtung Polen dominieren chemische Erzeugnisse, Erdöl, Maschinen, Elektronik, Fahrzeuge und Kraftfahrzeugteile. Polen exportiert vor allem Fahrzeuge, Maschinen, Möbel, Haushaltsgeräte (weiße Ware und Fernseher) und Lebensmittel.

Polen ist die logistische Drehscheibe zwischen West- u. Osteuropa.

„Wir planen, koordinieren organisieren und begleiten Ihre Reise nach Polen. Sie konzentrieren sich auf die Vorbereitungen mit Ihren potenziellen Geschäftspartnern.“

Sichern Sie sich sechs einzigartige Vorteile im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung. Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für Sie.

„Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz für die Wirtschaftsreise nach Polen im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

  • Individuelle Ermittlung potentieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
  • Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
  • Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

Diese Förderung in Höhe von ca. 2.500 Euro wird als De-minimis-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 Euro innerhalb der letzten 3 Steuerjahre nicht überschritten wird. Nach Anmeldung wird ein entsprechender Nachweis angefordert.

Economy-Flug: 1.140 Euro

Business-Flug: Sie können mir Ihrem Miles & More Konto ein Upgrade ordern sofern freie Plätze zur Verfügung stehen. Sie können aber auch ohne Miles & More Business zum entsprechenden Mehrpreis buchen. Fragen Sie uns. Wir nennen Ihnen die Kosten.

• LH-Flüge von Frankfurt / Main nach Bydgosczc und von Warschau nach Frankfurt / Main

• 3 Übernachtungen im Einzelzimmer im angegebenen Hotel inklusive Frühstück

• Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen

• Gruppentransfers im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen

• Teilnahme an der Informationsveranstaltung, an der Kooperationsbörse und Projektbesichtigungen

• Reiseunterlagen

• Dolmetscherleistungen bei den Kooperationsbörsen

• Persönliche Kosten in den Hotels (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar etc.)

• Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden

• Individuelle Transfers

Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie eine Rechnung über den Reisepreis vom Reisebüro.

Einen Fragebogen zur Erhebung Ihrer individuel-len Kontakt- und Kooperationswünsche am Zielort erhalten Sie nach Eingang Ihrer Anmeldung.

Evtl. erforderliche Programm- und Hoteländerungen behalten wir uns vor. Die Durchführung der Reise erfolgt nur bei Erreichen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl von 6 Unternehmen.

Bitte beachten Sie, dass im Falle eines Rücktritts von der Reise, abhängig vom Rücktrittszeitpunkt, Stornogebühren bis zur Höhe des vollen Reisepreises fällig werden können. Gleiches gilt bei Nichterscheinen.

Franz Seiß

Ihr direkter Ansprechparter und Referent

Telefon +49 6131 16-2771
franz.seiss@mwvlw.rlp.de

Marcel Klein

Mitarbeiter

Telefon +49 6131 16 2417
marcel.klein@mwvlw.rlp.de

Anmeldung

Zur Wirtschaftsreise Polen vom 05.11. bis 08.11.2018 möchte ich mich anmelden.
Anmeldeschluss: 07. September 2018

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